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Rundbrief März 2008

Gott will, dass du gesund bist

„Ich halte das nicht mehr länger durch“, rief Renee völlig frustriert, während sie ihren zehn Monate alten Sohn, Jason, vorsichtig in Frischhaltefolie einwickelte. Da die Ärzte nicht helfen konnten, war das alles, womit sie ihrem Jungen ein wenig Linderung verschaffen konnte, wenn er schlief. Aber obwohl die Fingernägel des Kleinen ganz kurz geschnitten waren, kratzte er sich dennoch so heftig, dass sein Bettzeug morgens mit Blut befleckt war.

 

Würde die Krankheit, an der Shirley nun schon seit 45 Jahren litt, sie schließlich das Leben kosten? Auf diese Frage wagte ihr Mann, Glenn, keine Antwort zu geben. Ihre Erkrankung, für deren Ursache man keine Erklärung fand, hatte ihren Zoll gefordert. Permanent in Schmerzen, fast völlig energielos und auf kritische 45 Kilo abgemagert, stand jetzt ihr Leben auf dem Spiel. Shirley war eine Frau des Glaubens. Was behinderte ihre Heilung?
 
Hannah lag wie leblos in ihrem Buggy. Mit ihren drei Jahren trug sie immer noch Kleidung für neun Monate alte Kleinkinder. Der dünne Plastikschlauch einer Magensonde war fest an der Seite der Kleinen befestigt, die einzige Möglichkeit überhaupt, wie man ihr Spezialnahrung zuführen konnte, die ihr kleiner Körper nun auch noch ablehnte. Angesichts der schwindenden Lebenserwartung ihrer kleinen Tochter – ihr blieben nur noch wenige Wochen oder gar Tage –, stand das Wort Gottes im Begriff, in den Herzen ihrer Eltern Glauben zu entfachen.

 

Lesley und ihre Tochter Mary waren beide in ihren Aktivitäten völlig eingeschränkt. Ihr schweres Asthma hatte Tom dazu bewogen, mit seiner Frau und seiner Tochter in das trockene Klima von Colorado, USA, umzuziehen, in der Hoffnung, dass sie dort Linderung finden würden. Er hatte keine Ahnung, dass Gott im Begriff stand, ein Wunder zu tun, dass das Leben der drei für immer verändern würde. Alles fing damit an, dass sie die Wahrheit von Gottes Wort lernten.

 

Niki ist mittlerweile verheiratet, und sie liebt ihr übernatürliches Leben. Vor sieben Jahren war alles noch ganz anders. Damals konnte sie nicht gehen, nicht einmal zur Toilette, und auch nicht mehr alleine essen. Viele von euch haben ihre Geschichte bereits gehört. Kürzlich besuchten wir sie noch einmal und möchten dir nun ihre Geschichte weitererzählen.

 

Diese fünf Schicksale hat unsere Fernsehabteilung dokumentiert und auf DVD herausgegeben. Jedes einzelne zeigt, wie die Macht von Gottes Wort im Leben von Menschen aktiv wurde, die sich nach einer Offenbarung dessen ausstreckten, was Gott durch Jesus bereits für sie getan hatte. Jede einzelne Geschichte beschreibt eine Reise zur Heilung, die dein Leben berühren wird. 

Jesus benutzte Wunder wie diese wie eine Glocke, mit der man zum Essen ruft. Er benutzte sie, um zu beweisen, dass Er Sünden vergeben konnte (Markus 2,10). Und Gott benutzte Wunder, um Jesus und Seine Botschaft zu beglaubigen (Hebräer 2,3-4). Jesus erklärte seinen Nachfolgern, dass auch sie die Werke tun würden, die Er getan hatte (Johannes 14, 12). Er erklärte, dass die Predigt Seines Wortes von Zeichen und Wundern bestätigt werden würde (Markus 16,20).

 

Warum also erleben wir nicht mehr und größere Auswirkungen Seiner übernatürlichen Heilungskraft? Leiden Menschen nicht immer noch an Krankheiten? Ist es so, dass Jesus Menschen heute nicht mehr so sehr liebt wie damals, als Er selber auf der Erde wandelte? Müssen nicht auch heute noch Gläubige Demonstrationen Seiner Macht sehen?
 
DOCH! Wir brauchen heute nicht nur die Heilungskraft Gottes, ja Er Selbst will sie freisetzen. Halleluja! Heilung hängt jedoch nicht allein von Gott ab. Nicht Gott ist derjenige, der darüber entscheidet, wer geheilt wird und wer nicht. Das ist zwar eine radikale Feststellung, aber sie ist wahr. Und genau das stellt eines der größten Hindernisse dafür dar, dass wir Gottes Heilungskraft empfangen können.

 

Einer der verheerendsten Glaubensgrundsätze im Leib Christi ist die Überzeugung, dass Gott alles, was passiert, kontrolliert. Fundamentalistische evangelikale Christen glauben, dass Gott entweder alles willentlich geschehen lässt oder Geschehnisse zumindest zulässt. Sie lehren, dass Gott all die schrecklichen Dinge, die sich ereignen, vielleicht selber zwar nicht ausdrücklich will, dass Satan jedoch Gottes Erlaubnis braucht, bevor er auch nur irgendetwas tun kann.

 

Das ist eine bequeme Theologie, weil sie den einzelnen Menschen von jeglicher Verantwortung entbindet. Und deshalb ist dieser Standpunkt auch so populär. Ich weiß, dass die folgende Aussage für einige Menschen schockierend sein wird, aber sie ist dennoch wahr: Dieser Glaube wird dich umbringen.

 

Gottes Wille kommt nicht einfach automatisch zustande. Wir müssen glauben und mit Gott kooperieren, um das, was Er für uns bereits an Vorsorge getroffen hat, zu empfangen, das schließt selbst unsere eigene Errettung mit ein.

 

In 2. Petrus 3,9 heißt es:

„Der Herr verzögert nicht die Verheißung, wie es einige für eine Verzögerung halten, sondern er ist langmütig euch gegenüber, da er nicht will, dass irgendwelche verloren gehen, sondern dass alle zur Buße kommen.“

 

Klarer kann die Aussage der Bibel gar nicht sein. Es ist nicht Gottes Wille, dass irgendjemand verloren geht. Und dennoch gehen Menschen verloren. Tatsächlich bemerkte Jesus, dass mehr Menschen auf dem breiten Weg ins ewige Verderben gehen, als auf dem schmalen Pfad ins Leben gelangen würden (Mt 7, 13-14). Gott zwingt die Errettung niemandem auf.

 

Menschen müssen Jesus nicht bitten, sie zu erretten; sie müssen nur die Botschaft glauben, „die beinahe zu gut ist, um wahr zu sein“, nämlich, dass ihre Sünden bereits vergeben sind, und dann ihre Errettung empfangen (Apg 16,31). Dasselbe gilt für Heilung: Genauso, wie Gott schon für die Vergebung der Sünden jedes einzelnen Menschen bezahlt hat, so hat Er auch schon jeden geheilt.
 
Heilung ist bereits eine vollzogene Tatsache.

In 1. Petrus 2,24 heißt es:

„Der unsere Sünden an seinem Leib selbst an das Holz hinaufgetragen hat, damit wir, den Sünden abgestorben, der Gerechtigkeit leben, durch dessen Striemen ihr geheilt worden seid.“

 

Jesus heilt die Menschen nicht heute, Heilung wurde der Menschheit vor 2000 Jahren in Jerusalem gegeben, als Jesus diese Striemen auf Seinem Rücken entgegennahm. Darüber hinaus hat Jesus und wird Jesus keine Striemen mehr empfangen. Menschen empfangen heute im Glauben nur das, was Jesus vor zwei Jahrtausenden zustande gebracht hat.

 

Die Bibel fordert uns nicht auf, für Kranke in dem Sinne zu beten, als besäßen wir selber keinerlei Macht, sie  zu heilen. Das genaue Gegenteil ist der Fall. Jesus forderte UNS  auf, die Kranken zu HEILEN (Mt 10,1. 8; Lukas 9,1 und 10,9). Es ist ein großer Unterschied, ob man den Herrn bittet, jemanden zu heilen, oder ob man selber die betreffende Person heilt.

 

Die meisten Christen sind heutzutage über diese Aussage entsetzt. Sie denken: „Was glaubst du eigentlich, wer du bist, Andrew?“ Nun ohne Jesus bin ich ein Nichts (Johannes 15, 5). Aber die gute Nachricht ist, dass ich nicht ohne Jesus bin! Er wird mich niemals aufgeben oder verlassen (Hebr 13,5). Halleluja!

Deshalb kann ich zusammen mit dem Apostel Petrus sagen:

„...was ich aber habe, das gebe ich dir...“

 

Diese Worte richtete Petrus an den lahmen Mann, dem er in der Apostelgeschichte diente. Petrus betete nicht für diesen Mann. Er sagte nicht: „O Gott, ohne Dich können wir nichts tun. Bitte heile diesen Mann doch, falls es Dein Wille ist.“ Es ist immer Gottes Wille zu heilen (3. Johannes 2). Wir bitten nicht erst einmal und warten dann ab, ob vielleicht etwas geschieht. Das ist Unglauben Gottes Wort gegenüber. Anstatt Bettler zu bleiben, müssen wir zu Gläubigen werden, die im Wissen um den Willen Gottes von ihrer Autorität zu heilen Gebrauch machen.

 

Wenn du heutzutage so redest und handelst, wirst du dafür aus den meisten Gemeinden rausgeworfen. Denn: „Was glaubst du eigentlich, wer du bist?“ Du liegst eben nicht im Trend der Überzeugung vieler Christen, wie diese Dinge zu geschehen haben. Und eben diese Überzeugung ist einer der Hauptgründe dafür, warum wir nicht mehr von der Heilungskraft, die Jesus uns zur Verfügung gestellt hat, wirksam sehen.

 

Weil Heilung eine so wichtige Angelegenheit ist, beginne ich diesen Monat in meinem Fernsehprogramm mit einer sechswöchigen Lehrserie zu diesem Thema, die du dir auf keinen Fall entgehen lassen solltest. Ich erhebe nicht den Anspruch, schon alles über Heilung zu verstehen, und gebe auch unumwunden zu, dass ich nicht immer feststellbare Heilungserfolge erziele. Selbst Jesus konnte nicht jeden heilen (Markus 6,5 und Matthäus 13, 58). Aber dennoch habe ich schon bei Hunderten von Menschen Heilungserfolge gesehen. Ich bin auf diesem Gebiet sicherlich noch nicht am Ziel, aber zumindest auf einem guten Weg.

 

Ergänzend zu der Lehre in meiner Fernsehsendung „Gospel Truth“, solltest du dir noch mein CD-Album, God Wants You Well, bestellen; denn hier werden viele deiner Fragen über Heilung beantwortet, wie z.B.: „Was war mit Paulus’ Pfahl im Fleisch?“ und: „Will Gott mir mit meiner Krankheit eventuell  eine Lehre erteilen?“

 

Ich freue mich auch besonders darüber, dir unsere Neue DVD, Healing Journeys,Volume 1, vorstellen zu können.Sie enthält die fünf authentischen Geschichten, von denen am Anfang dieses Briefes die Rede war. Diese Geschichten sind so gewaltig, dass sie deinen Glauben und den der Menschen, denen du davon erzählst, einfach nur aufbauen kann. Falls du selber Schwierigkeiten hast, deine Heilung in Empfang zu nehmen, dann könnte das genau das richtige „Rezept“ für dich sein.

Bei jeder Bestellung gibt es von mir ein Exemplar des Minibuchs, God Wants You Well,gratis dazu. Es ist kurz, einfach zu lesen und lässt sich gut an andere weitergeben. Du kannst auf unserer Webseite www.awme.net,  über unser Beratungstelefon unter der Nummer: +44(0)1922 473300

 

P.S. Wir wollen dir hier noch einmal versichern, dass alles, was du tust, um anderen durch diesen Dienst zu helfen, für uns keinesfalls selbstverständlich ist. Du könntest auch einen der zahlreichen anderen christlichen Dienste unterstützen, du hast dich jedoch für diesen entschieden. Wir danken dir dafür, dass du uns vertraust und etwas zutraust.

 


Wir lieben euch,

Andrew und Jamie

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